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Sr. Felicitas' Vertrauen ins Gebet - der Fischteich

Auf dem Gelände des Fatima-Centers gab es einen Fischteich, der über viele Jahre nicht betrieben wurde und eingetrocknet ist. Ein Freund des Heimes, der nun im Ruhestand ist, hat sich angeboten, den Teich gemeinsam mit den Kindern herzurichten, damit er wieder Oase, Lehrbereich und Hilfsmittel zu Selbstversorgung werden kann. Wie aber, wenn das nötige Geld dazu fehlt?

Sr. Felicitas sagt immer: Betet nur - der Rest ergibt sich. So hat sie es dieses Mal gehalten: Sie hat auf den fernen Philippinen gebetet und hier in unserem Umfeld taucht wie aus dem Nichts eine neue interessierte Spenderin auf. Besonders bemerkenswert: Der von ihr angedachte Spendenbetrag deckt sich mit dem Betrag, der auf Philippinen für den Teich veranschlagt wird....

Die Kinder machen sich schon ans Werk, wie auf den Bildern rechts zu sehen ist. Wir werden hier weiter darüber berichten.

Und vielleicht schaffen wir es ja auch, gerade in diesen Zeiten, dem Gebet mehr zuzutrauen als bisher?

Wie es zur Zeit so geht...

Schwester Filicitas lebt zur Zeit weitgehend in Balatan am Meer um einer Ansteckungsgefahr auszuweichen.  Von hier aus leitet sie die Geschäfte. Die Kinder machen in Klein-gruppen Ausflüge zu Arbeitseinsätzen dort hin, die durchaus Freizeitcharakter und Spaß enthalten, weil sie dort zelten dürfen. 

Ihren 85. Geburtstag hingegen feierte Sr. Felicitas am 18.12. im Fatima Center. 85 Jahre sind ein gesegnetes Alter - aber auch ein Zeitpunkt, über die Nachfolge nachzudenken. Zu diesen Beratungen traf sich das "Board of Trusties" - vergleichbar einem Aufsichtsrat, in dem sich 9 Personen aus dem Freundeskreis und der Familie der Schwester und der Bischof befinden. Weitere Treffen sind bis in den Mai hinein geplant, wo dann auch die Entscheidung fallen soll, wie das Heim zukünftig geleitet und gesteuert wird.

Früher als erwartet konnte damit begonnen werden, die Schweinezucht wieder aufzubauen. Durch den Aufruf auf unserer Website dazu, aber auch durch andere Spenden konnten zwischenzeitlich erneut 4000Euro überwiesen werden. Ein Teil dieses Geldes wird in die Schweinzucht investiert, der Rest ist für Ausgaben des täglichen Bedarfs gedacht. Die Schule findet weiterhin online und im Modul-Unterricht statt. Bei schlechtem Netz ist das natürlich alles recht schwierig. Ende Januar gab es einen für die Jahreszeit typischen Anstieg an Erkältungskrankheiten. Da nicht getestet wird, ist eine Aussage über Corona in diesem Zusammenhang schlecht möglich.

Katja Dienst Monika Scharfe

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